Abschluss – Deine Pflanzliste steht (Brücke zu One-Pot)

In Modul 1 hast du dein Balkon-Profil erstellt (Licht, Wind, Hitze, Abdeckung).

In Modul 2 hast du daraus ein stabiles Setup gebaut (Gefässe, Topfgrössen, Drainage, Giesslogik).

In Modul 3 hast du gelernt, Pflanzen professionell auszuwählen – passend zu Standort, Topfvolumen und Saison.

Kurz gesagt: Modul 1 zeigt dir, was dein Balkon hergibt. Modul 2 macht das System stabil. Modul 3 füllt das System mit Pflanzen, die wirklich funktionieren.

Rückblick: Dein Balkon-Profil (Modul 1)

Trage dein Profil kurz ein:

Licht: ☐ Vollsonne ☐ Halbschatten ☐ Schatten
Wind: ☐ geschützt ☐ mittel ☐ stark
Abdeckung: ☐ offen ☐ teilüberdacht ☐ überdacht
Zeitbudget: ☐ wenig ☐ mittel ☐ viel
Ziel: ☐ Gemüse ☐ Obst ☐ Gewürz ☐ Heilpflanzen ☐ Mischung

Hinweis: Fruchtpflanzen brauchen meist mehr direkte Sonne als Blatt-/Wurzelpflanzen. (Fachexperten nennen häufig 6–8 h direkte Sonne als Orientierung für warm-season/fruchtende Kulturen.)

Deine Gefässe & Topfgrössen (Modul 2) – passen sie zur Pflanzliste?

Notiere dein Setup kurz:

Gefässe (Anzahl):

  • Töpfe: ____  | Kisten: ____ | Growbags: ____ | Ampeln (optional): ____

Topfgrössen (Liter):

  • klein (2–7 L): ____ Stück
  • mittel (8–18 L): ____ Stück
  • gross (19–40+ L): ____ Stück

Hintergrund: Grössere Gefässe sind in der Pflege oft einfacher, weil sie Wasser/Nährstoffe puffern.

Ergebnis aus Modul 3: Deine Startliste (4 Gruppen)

Dein Ziel ist eine Startliste mit hoher Erfolgsquote. Für den Anfang reichen 4–6 Pflanzen.

Meine Startliste 

Gewürzpflanzen (2):

  1.  
  2.  

Gemüse (2):

  1.  
  2.  

Obst (1):

  1.  

Heilpflanze (1):

  1.  

Check: Enthält deine Liste alle 4 Gruppen?

☐ Gemüse ☐ Obst ☐ Gewürz ☐ Heilpflanze

Check: Ist deine Pflanzliste „stabil“?

Kreuze an – wenn du mindestens 7 von 9 erfüllst, bist du bereit für Modul 4.

☐ Meine Pflanzen passen zur Lichtkategorie
☐ Ich starte mit 4–6 Pflanzen, nicht mit 15
☐ Fruchtpflanzen (falls gewählt) stehen in gross genugem Volumen
☐ Meine Gefässe haben Abflusslöcher (Drainage funktioniert)
☐ Ich nutze Container-Substrat, nicht Gartenerde
☐ Meine Giesslogik ist klar (Fingerprobe/Topfgewicht)
☐ Ich habe mindestens 1–2 Erfolgspflanzen (z. B. Salat/Radies/Kräuter)
☐ No-Go Pflanzen habe ich bewusst weggelassen oder als „später“ markiert
☐ Ich kann mir vorstellen, diese Pflanzen 2 Wochen konsequent zu pflegen

Vorbereitung für Modul 4: One-Pot Methode (die Brücke)

Jetzt kommt der spannende Teil: Du kombinierst Pflanzen so, dass du mehr Nutzen pro Topf bekommst – ohne Chaos.

Für One-Pot brauchst du:

  • ähnliche Ansprüche an Licht/Wasser
  • genug Topfvolumen
  • eine klare Rollenverteilung: Hauptpflanze + Begleiter

Mini-Vorbereitung (2 Minuten)

Markiere, welche Kombinationen zu deiner Startliste passen könnten:

☐ Tomate + Basilikum (+ Tagetes optional)
☐ Salatmix + Radieschen + Frühlingszwiebel
☐ Chili + Schnittlauch
☐ Heil-Topf (z. B. Melisse + Calendula)

Hintergrund: Mehr Volumen = stabilere Versorgung, und passende Kombinationen reduzieren Stress (weniger Einzelgefässe, klare Pflege).

Abschluss-Aufgabe: Dein „Start-Board“ für die Praxis

Schreibe dir diese 5 Punkte als Übersicht auf (oder drucke sie aus):

  1. Balkonprofil: Licht ___ / Wind ___ / Abdeckung ___
  2. Gefässe: ___
  3. Topfgrössen: ___
  4. Startliste (4 Gruppen): ___
  5. Erste mögliche One-Pot Kombi: ___

Das ist deine Grundlage für Modul 4.

Nächster Schritt: Modul 4 – One-Pot Methode

Im nächsten Modul lernst du:

  • welche Pflanzen zusammenpassen (Wasser, Wuchs, Licht)
  • wie du One-Pot Setups planst (Volumen + Anordnung)
  • welche Kombis für Gemüse, Obst, Gewürz und Heilpflanzen besonders gut funktionieren
  • wie du typische Fehler (Überfüllung, Konkurrenz) vermeidest
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